Quelle: Statista

Wird bald nur noch bargeldlos bezahlt? Diese Frage stellen sich viele Weinhändler. Während in einigen europäischen Ländern – allen voran in Skandinavien – kaum noch „echtes Geld“ genutzt wird, ist dieses Zahlungsmittel in Deutschland noch immer recht beliebt. Zumindest bei kleineren Beträgen. Doch mittlerweile gibt es zahlreiche neue Möglichkeiten: Von verschiedenen Apps über ApplePay oder kontaktlose Kartenzahlung. Gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Deshalb haben wir im Folgenden die wichtigsten Informationen zu diesem Thema für Sie zusammengestellt.

Bargeldlos oder nicht – auf die Summe kommt es an

Hochpreisiges bezahlen die Deutschen eher bargeldlos. Je kleiner der Betrag, desto eher greifen Kunden zu Münzen und Scheinen. Nach Angaben von Statista werden Beträge unter 10 Euro fast immer bar bezahlt. Sobald die Summen aber die 50-Euro-Marke übersteigen, nutzen fast 2/3 aller Kunden eine bargeldlose Zahlart.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Zunächst trägt Otto-Normalverbraucher nur rund 110 Euro mit sich herum, das ergab eine Statista-Umfrage. Spontankäufe, deren Gesamtsumme den Bestand des eigenen Portemonnaie nahezu aufzehren würden oder gar übersteigen, werden also quasi zwangsweise bargeldlos beglichen. Bei kleineren Summen hingegen erscheint es vielen Kunden sinnvoller, bar zu bezahlen: So behalten viele einen besseren Überblick über ihre Ausgaben. Ferner haben viele im Hinterkopf, dass für Händler Gebühren anfallen, wenn der Kunde zur Karte greift.

Bargeldlos Bezahlen: Vor- und Nachteile für Weinhändler

Die Gebühren für bargeldlose Zahlungsmethoden sorgten bis vor einigen Jahren noch dafür, dass in vielen Geschäften die Kartenzahlung erst ab einem bestimmten Betrag gestattet wurde, hat sich vieles verändert: Heute ist zumindest die Zahlung mit EC-Karten, wenn sie über eine PIN-Eingabe durch den Kunden gesichert wird, für Weinhändler vergleichsweise günstig. Unternehmer, bei denen weniger Bargeld über den Ladentisch wandert, profitieren in vielen Bereichen: Sie müssen sich beispielsweise seltener um die Beschaffung von Münzen zum Wechseln kümmern, können Ihren Kassenbestand schneller zählen und minimieren die Gefahr von falscher Wechselgeldausgabe.

Auch wenn das Risiko eines Zahlungsausfalls bei einer Barzahlung etwas geringer ist, hat bargeldlose Zahlung also viele Vorteile. Besonders dann, wenn Weinhändler auf einen Anbieter setzen, der die abgebuchten Beträge unmittelbar auf dem Geschäftskonto gutschreibt. Viele unserer euro-Sales Vino Kunden haben sich dafür entschieden, Ihr EC-Cash-Terminal mit der Kasse zu verbinden. So erfolgt eine automatische Betragsübergabe von der Kasse an das Terminal. Die Gefahr einer falschen Abbuchung geht damit gegen Null.

Kontaklos?!

Haben Sie folgende Situation schon erlebt? Beim Einkauf von Lebensmitteln im filialisierten LEH müssen EC-Kartenbesitzer zuweilen weder ihre PIN eingeben, noch eine Unterschrift leisten. Hier scheiden sich die Geister: Einerseits schnell und bequem – andererseits aber auch bedenklich im Falle eines unbemerkten Verlustes oder bei Diebstahl.

Fragen Ihre Kunden bereits nach kontakloser Zahlung?

Aktuell ist es in den meisten Weinhandlungen bereits möglich, die Kreditkarte kontaktlos einzusetzen. Dies können Sie Ihren Kunden ermöglichen, sofern Sie V-Pay (VISA) und/oder Maestro (Debitverfahren von Mastercard) anbieten. Die Funktion wird mittlerweile von fast allen modernen EC-Terminals unterstützt. Es gilt jedoch zu beachten, dass nicht alle Kreditkarten kontaktlos einsetzbar sind: Normalerweise schalten die Banken die Funktion mittlerweile automatisch für neu ausgegebene Karten frei; ältere Karten können hingegen oft nicht kontaktlos eingesetzt werden.

Und was ist mit EC-Karten?

Bei den meisten Anbietern von EC-POS-Lösungen befindet sich die Option der kontaktlosen Zahlung mit EC-Karten aktuell noch in der Testphase. Diese wird idR mit großen Konzernen durchgeführt. Erst nach Abschluss der Testphase und Weiterentwicklung des Verfahrens wird es flächendeckend angeboten werden.

Bargeldlos bezahlen per App…

…lohnt sich heute nur für große Unternehmen: Ein generelles Zahlverfahren per App gibt es in Deutschland aktuell nicht. Apple Pay ist z. B. für Deutschland noch gar nicht freigeschaltet – das könnte sich allerdings bereits im September 2017 ändern. Bisher gibt es aber keine offizielle Bestätigung von Apple. Eine eigene App entwickeln zu lassen, ist meist nur für Konzerne lohnenswert.

Für unabhängige Weinhändler besteht die Möglichkeit, das Zahlen per Smartphone über Paypal anzubieten. Dazu ist allerdings ein spezieller Rahmenvertrag erforderlich, so dass es für viele Unternehmer nicht rentabel sein wird. Sicher wird sich in diesem Bereich aber in den nächsten Monaten noch einiges ändern.

Alles aus einer Hand

Sie interessieren sich für ein (neues) Kassensystem und benötigen einen Partner, um Ihren Kunden die bargeldlose Zahlung am POS zu ermöglichen? Unsere Experten beraten Sie gern – kompetent und persönlich – und unterstützen Sie dabei, bargeldlose Zahlungsmittel in Ihrer Weinhandlung anzubieten. Vereinbaren Sie doch gleich einen unverbindlichen und kostenfreien Beratungstermin: Wir freuen uns auf Sie und stehen Ihnen jederzeit per E-Mail (Vino@eurosoft.net) sowie werktags bis 17:00 Uhr telefonisch (02521 – 85 04 0) zur Verfügung.

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