Maslow’s Bedürfnis Pyramide 2.0

Mobile First?! Was verbindet den  LEH, Kontaktanzeigen und Wettervorhersagen? Webseiten, die sich diesen Themen widmen, werden in erster Linie mobil genutzt. Damit stehen sie im Gegensatz zu Entertainment-  und Informationsportalen, deren Besucher meist noch klassisch den PC oder Laptop verwenden. Diese Erkenntnis können Weinhändler für sich nutzen, indem sie ihren Onlineauftritt für die mobile Nutzung optimieren. Doch was genau ist dabei zu beachten?

Mobile first: Der 1. Eindruck zählt

Über die Bedeutung von responsivem Design für Webseiten und Onlineshops haben wir bereits berichtet (den Beitrag finden Sie hier). Denn wenn sich auf dem vergleichsweise kleinen Display des Smartphones eine Seite öffnet, die für große Bildschirme programmiert wurde, sucht der Nutzer schnell eine Alternative. Doch nicht nur die Optik entscheidet: Damit eine Webseite Smartphonenutzer begeistert, muss sie mehr zu bieten haben. Eine aktuelle Studie von Comscore untersucht die Bedürfnisse von mobilen Webnutzern anhand der maslowschen Pyramide und liefert spannende Erkenntnisse:

Demnach passen viele überwiegend mobil genutzte Webanwendungen genau zu diesen Bedürfnissen.

Unterschiede zwischen E-Commerce-Sparten – welche sind mobile first?

Die Beschaffung von Nahrung gehört zu den sogenannten „physiologschen Bedürfnissen“. Deshalb steht sie nach der maslowschen Hierarchie an 1. Stelle: Andere Bedürfnisse, wie z. B. das Pflegen von sozialen Kontakten oder die Selbstverwirklichung werden für Otto-Normalverbraucher erst relevant, wenn alle physiologischen Bedürfnisse befriedigt wurden. Aus diesem Grund halten die Experten es nur für logisch, dass der Lebensmitteleinkauf vorrangig über mobile Endgeräte abgewickelt wird. Denn Smartphones ermöglichen einen viel schnelleren Zugriff auf Webseiten. Einerseits sind sie idR bereits eingeschaltet, währen ein PC oder Laptop zunächst hochgefahren werden muss. Ferner sind weder Kabel noch W-LAN-Verbindung erforderlich, der Nutzer kann von überall aus im Netz surfen. Somit ist es nicht überraschend, dass Weine und Feinkost-Produkte mittlerweile vorrangig mobil geordert werden:

Das Wachstum im mobilen Online-Lebensmittelhandel beträgt im Vergleichszeitraum Januar 2016 – Januar 2017 sage und schreibe 38 %. Während es manche Sparten gibt, bei denen die User noch immer eher vom Desktop aus zugreifen (z. B. Entertainment-Angebote und Online-Portale), erfreut sich der LEH mittlerweile vorrangig an Bestellungen über Smartphones und Tablets.

Altersgruppe 55+ bevorzugt mobile Endgeräte

Hätten Sie`s gewusst? In Deutschland ist mobiles Surfen besonders unter der Altersgruppe 55+ beliebt; hier ist der Anteil der Zugriffe über „echte PC“ viel geringer als bei den 15 – 24-Jährigen. Das ist ein weiterer Grund für Weinfachhändler, ihren mobilen Webauftritt kritisch zu hinterfragen. Denn nach demografischen Kriterien betrachtet ist diese Zielgruppe für den Weinhandel idR deutlich interessanter als die jungen „Digital natives“, weil sie deutlich mehr Wein konsumiert und weniger preissensibel ist.

Die gesamte Studie können Sie unter http://www.comscore.com/ herunterladen.

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