Für Weinfachhändler, die feste Mitarbeiter und/oder Aushilfen beschäftigen, sind diese zumeist der höchste Kostenfaktor – deshalb gehört die Personaleinsatzplanung zu den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Aufgaben.

Allerdings stellt sie auch eine der größten Herausforderungen dar: Wein ist und bleibt nun mal ein äußerst beratungsintensives Produkt, so dass je nach Kundenfrequenz oft mehr als ein Verkäufer im Laden benötigt wird. In Zeiten mit geringem Kundenaufkommen hingegen verursacht eine hohe Mitarbeiterdichte zu hohe Kosten. Doch welche Mittel sind geeignet, um die Personaleinsatzplanung im Weinhandel zu optimieren?

Auf den ersten Blick scheint es ein Kinderspiel zu sein, die Kundenfrequenz im Laden durch Bauchgefühl oder Beobachtung zu messen und somit Faustregeln für die Gestaltung des Dienstplans abzuleiten. Doch der erste Eindruck kann oft täuschen:

  1. Nicht alle Kunden sind allein unterwegs, wer in Begleitung Wein einkauft, benötigt nicht mehr Beratung – ist idR sogar eher bereit, auf die Hilfe des Verkäufers zu verzichten.
  2. Auch das Einkaufsbudget spielt oft eine Rolle – wer einen hochwertigen Wein für einen besonderen Anlass oder als Geschenk sucht, benötigt meist auch eine intensivere Beratung.
  3. Kunden, die nur den unmittelbaren Bedarf decken und Flaschen-, nicht Kistenweise einkaufen, benötigen im Normalfall eine kürzere Beratungszeit, weil sie nur wenige Produkte kaufen. Sie haben oft ein konkretes Ziel vor Augen, z. B. einen Wein, der zum „Spargel mit Hollandaise für heute Abend“ passt.
  4. Stammkunden, die sich im Sortiment gut auskennen und bevorzugt ihre Lieblingsweine einkaufen, schätzen oft das persönliche Gespräch – hier liegen häufig die sozialen Aspekte im Vordergrund, weniger die Beratung. Stammkunden haben darüber hinaus in den meisten Fällen großes Verständnis, wenn die Mitarbeiter viel zu tun und wenig Zeit für eine Unterhaltung haben.

Sicher fallen Ihnen noch unzählige weitere Beispiele aus der Praxis ein. Allein aus den oben genannten Fällen lassen sich bereits einige wertvolle Erkenntnisse ableiten:

  1. Wichtiger als die Anzahl der Kunden im Geschäft ist die Menge der tatsächlichen Verkäufe / Kassenbons.
  2. Je teurer die verkauften Produkte sind, desto höher ist meist der Beratungsaufwand.
  3. Je geringer die Anzahl der verkauften Produkte je Kunde ist, desto geringer ist idR die Beratungszeit.
  4. Stammkunden erfordern oft einen geringeren Beratungsaufwand als Neukunden, vor allem, wenn die Mitarbeiter bereits ausgelastet sind.

Aus diesem Grund haben wir in euro-Sales Vino im Statistikexplorer eine Verteilungsanalyse integriert. Diese verschafft Ihnen mit einem Klick einen Überblick darüber, wie sich Ihre Umsätze auf Tage und Zeiträume verteilen. Weiterhin können Sie mit dem Statistikexplorer gezielt erforschen, wie sich die Kundenstruktur zusammensetzt (Neu- vs Bestandskunden). In der Gesamtauswertung finden Sie selbstverständlich auch die durchschnittliche Beleghöhe Ihrer Auswertungszeiträume und den erwirtschafteten Durchschnittspreis je Position.

  • Verteilen sich die Verkäufe gleichmäßig über den Tag, oder gibt es deutliche Schwankungen?
  • An welchen Tagen und zu welchen Tageszeiten werden je Kunde besonders gute Erträge erzielt?
  • Wann ist die Kundenfrequenz besonders hoch?
  • Wie viele Positionen werden durchschnittlich an jeden Kunden verkauft?
  • Geht eine hohe Kundenfrequenz mit einem hohen Umsatz einher? Oder gibt es Tage, an denen mit weniger Kunden mehr erwirtschaftet wird?

Diese und viele weitere Fragen können Sie mit euro-Sales Vino schnell und einfach beantworten und für Ihre Personaleinsatzplanung nutzen. Wenn Sie mehr über euro-Sales Vino erfahren möchten, kontaktieren Sie uns unter Vino@eurosoft.net oder telefonisch unter 0049 (0)2521 – 85 04 0 (werktags von 09:00 – 17:00 Uhr). Wir freuen uns auf Sie und stehen Ihnen gern für ein kostenfreies und unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung. 

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